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Weggeträumt

5.5.23

 

Ich hab´ mich heute weggeträumt aus diesem dunklen Tag.

Im Traum, da hab´ ich nie versäumt, Dir von meinen Gedanken was zu sagen.

Es war so leicht zurückzugehen bevor dem großen Crash. 

In mir dabei zuzusehen, wie ich dich auf meinen bloßen Händen trage. 

 

Ich habe mich grad weggeträumt aus diesem dunklen Raum. 

Geflogen bin ich über Dir und habe Dich beschützt. 

Du hast es nicht gesehen, doch über Dir war ich. 

Es war so schön dir nah zu sein, so nah wie vorher kaum. 

 

Träumen, das ist wunderbar. Der Geist kennt keine Grenzen. 

Ich fliege einfach drüber weg und kann die Ferne sehen. 

Träumen, das ist wunderbar. Mein Herz kennt keine Schmerzen. 

Ich lass sie einfach unten liegen und werd ein bessrer Mann. 

 

Ich hab‘ mich heute weggeträumt und konnt‘ von Neuem starten. 

Einen andern Weg mir nehmen und alles neu entscheiden. 

Mir eine neue Brille holn, mit der ich besser seh. 

Was Dich und mich zerschlagen hat und fänd eine Idee. 

 

Für Dich, für mich, für uns. 

Fliegend, liebend, friedlich.

Für Dich, für mich, für uns. 

Fliegend, liebend, friedlich.

 

Ich habe heute schön geträumt. Ich mach die Augen auf. 

Geh im Gefängnis ohne Dich die Treppe wieder rauf

Und wieder nur nach unten schaun? 

Ich entscheid mich anders rum und geb nie wieder auf. 

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